Biographie von Ernst Johannes Krebs

Ernst Johannes Krebs, 1948 in einem Flüchtlingslager in Empelde bei Hannover geboren, entdeckte schon sehr früh seine besondere Liebe zum Klavier. Bereits in sehr jungen Jahren war es ihm problemlos möglich Musikstücke (dem Alter entsprechend), welche er zuvor lediglich gehört hatte, bei Gefallen bereits nach sehr kurzer Zeit am Instrument umsetzen zu können, ohne irgendeine musikalische Ausbildung oder gar erste Notenkenntnisse zu besitzen. Vereinzelte Versuche, unter Zuhilfenahme qualifizierter Lehrer etwas mehr aus dieser Fähigkeit zu machen waren zunächst leider zum Scheitern verurteilt. So blieb es in diesen frühen Jahren ausschließlich bei einer zwar eingeschränkten, aber dennoch nicht weniger ernsthaften und  glaubwürdigen  autodidaktischen Arbeit.

Im Alter von etwa 6 Jahren konnte eine erste Lehrkraft gefunden werden. Es war die in Hannover sehr beachtete Klavierpädagogin Ilse Hanebeck.  Unter ihrer sehr intensiven aber auch liebevoll verständigen Anleitung gelangen schon recht bald kleine aber durchaus beachtliche Erfolge, unter anderem konnte > Der Spitzenreiter einer musikalisch gewappneten Schar von Instrumentalisten am Klavier < einen ersten, größeren und für sein damaliges Alter (7 Jahre) beachtlichen Erfolg für sich verbuchen (Landessieger in seiner Altersklasse.)

Es folgten noch zwei weitere > Spitzenreiterpositionen < (1959 Bach Partita Nr. 1 / 1960 Mozart Sonate A Dur KV 331), mit allerdings deutlich gehobenem Anspruch seitens der Veranstalter, bevor auch die Zusammenarbeit mit Fr. Hanebeck wenig dauerhaften Charakter zeigte. Danach folgten weitere intensive Studienjahre mit ausschließlich autodidaktischem Charakter.

Nach einigen arbeitsamen Jahren, in welchen das damals bereits recht umfangreiche persönliche Repertoire für die nähere Zukunft erarbeitet wurde, folgten mehrere Aufführungen in schulischen Zusammenhängen, (1964 – 1968), dieses zunächst noch als Schüler, später (1969) im Rahmen einer ersten  Anstellung als Lehrer einer größeren Internatschule in der Schweiz. Neben dem normalen Unterricht als Klassenlehrer übernahm E. J. Krebs mit freudigem Tatendrang die Leitung von Chor und Orchester (1969 bis Mitte 1971). Anlässlich einer Theateraufführung > 1970 <  durfte E. J. Krebs seine eigene umfangreiche Schauspielmusik für diese Aufführung komponieren und dann mit dem „eigenen“ Orchester zur Welt – Uraufführung bringen. Bühnenmusik für großes Orchester zu dem Schauspiel: die Manichäer von Albert Steffen. Eine sehr gut gelungene und mehrfach wiederholte Aufführung. Immerhin waren damals beachtliche 80 Personen im Orchester und 120 Personen im erweiterten Schulchor.

1971 wieder nach Deutschland zurückgekehrt wurden die Studien durch Privatstunden bei Frau Dyna Würzner – August, einer international anerkannten und renommierten (französischen) Chopinpreisträgerin  in deren Meisterkurs vervollständigt (1972 – 1975). Schwerpunkte lagen hierbei im Studium der Klaviermusik von Chopin, aber auch Schubert, Bach, Mozart, Beethoven, Rachmaninoff, Tschaikowski und Brahms mussten natürlich erarbeitet werden. In dieser Zeit leitete E. J. Krebs u. a. das Orchester der Wala Heilmittelbetriebe in Bad Boll und es kamen u. a. auch das Klavierkonzert D Dur von J. Haydn und das Klavierkonzert Nr. 1 von Bach und Klavierkonzerte von Mozart zur Aufführung, sowohl gespielt als Pianist wie auch als Dirigent durch E. J. Krebs  geleitet, eine für sein damaliges Alter sehr anspruchsvolle Aufgabe.

Eine berufliche Neuorientierung seit 1984  hatte musikalisch erhebliche Konsequenzen, noch dazu wenige Jahre später mehrere schwere Unfälle eine Weiterführung der pianistischen Tätigkeit fast aussichtslos erscheinen ließ. Dennoch gelang es E. J. Krebs etwa seit der Jahreswende 2000 die Liebe zur Musik wieder neu zu erwecken und bereits wenige Jahre später (2003) war seine neu erwachte Fähigkeit zum Konzertieren fast vollständig wieder hergestellt, wie umfangreiche Konzerte in der niedersächsischen Landeshauptstadt belegen. In fünf kirchlichen Einrichtungen  wurde E. J. Krebs nun ein gerne gesehener “Dauerpianist” mit rasch ansteigender Erfolgskurve und ständig wachsendem Publikum.

Mit dem beruflich bedingten Umzug 2005 von Hannover nach Vaihingen a. d. Enz / BW war zunächst überhaupt nicht mehr an eine musikalische Tätigkeit zu denken. Vor allem auch deshalb nicht, weil der Tod der geliebten Ehefrau 2007 einen so entsetzlichen Nachhall hinterließ, dass E. J. Krebs zunächst selber massive Probleme mit dem Herz bekam, mehrmals klinisch tot war (2008 bis 2013) und erst nach umfangreichen Operationen seit 2009 halbwegs wieder an die Musik denken lernen konnte. So sind inzwischen wieder etwa zehn Konzerte im Jahr  möglich  geworden. Dabei werden künstlerische Schwerpunkte gesetzt, u. a. 200 Jahre F. Chopin und R. Schumann.

E. J. Krebs tritt meistens als Solist auf, vereinzelt hatte es auch Versuche gegeben, als Begleiter von Solisten im Bereich Gesang / Geige aufzutreten, doch  dieser Plan wurde durch zu viele Solistenwechsel bald schon wieder aufgegeben.  Sollte sich ernsthaft und dauerhaft  eine deartige Konstellation erneut ergeben (Solisten) so kann man erneut über eine  längerfristige diesbezügliche Zusammenarbeit nachdenken. Im Bereich Vaihingen/ Enz fehlt eine derartige musikalische Betätigung fast völlig.

Aktuell steht ein Chopinabend > Chopin verzaubert < auf dem Programm mit Mazurkas – Preludien – Nocturnes   und auch ein Abend mit Sonaten von W. A. Mozart (KV 331, KV 310, KV 545) sowie Beethoven (Op. 27/2 die Mondscheinsonate und Op. 13  die Pathetique) sind in aktiver Vorbereitung. Mehrere Schubertabende mit dem Komplettangebot Impromptus und Moments Musiceaux sind kurzfristig abrufbar, da diese in den letzten Jahren sehr oft Programmbestandteil waren und dabei mehr als erfolgreich aufgeführt werden konnten.

Von 2003 bis 2005 stuidierte Herr Krebs bei dem blinden Professor Michael Kuhlmann / Hannover auf das Orgeldiplom, wobei wegen dem in 2005 anstehenden Umzug ein dokumentierter Abschluss des Diploms leider nicht mehr möglich war.

Eine besondere Liebe gilt nach wie vor dem Bereich > Komposition < wie zahlreiche Werke bestätigen. (siehe auch die Seite Komposition)

Seit den Ereignissen im Januar 2009 (Hirnschlag) ist es Hr. Krebs fast nicht mehr möglich, neue Stücke vom Blatt zu erlernen und dann auch zu spielen. Es gelingt lediglich (teilweise) früher gut erarbeitete Stücke mehr oder weniger vollständig zu reaktivieren und dann im kleineren Kreis (Kirchen und Altenheime) zur Aufführung zu bringen. Dies allerdings mit wachsendem Erfolg.

Und das Wichtigste:

Ich freue mich natürlich riesig über jede Einladung zum Konzert

3 Responses to Biographie

  1. Annette AuYeung says:

    Hallo Johannes,
    selbstverständlich habe ich Ihre Homepage angeschaut… und ich muss ehrlich sagen…wow :D sie sieht richtig professionell aus und Sie haben an alles gedacht:
    also Hörproben, Fotos, Repertoire,… Sie gefällt mir sehr, weil sie wirklich sehr gut strukturiert und aufgebaut ist :)

    Liebe Grüße
    Annette

  2. Tuba Ergün says:

    Hallo Herr Krebs,

    ich habe mir Ihre Homepage angeschaut und muss sagen sie ist echt sehr professionell dargestellt..sehr gut aufgebaut..ich wünsche Ihnen in Zukunft noch ganz viel Erfolg und Spaß für ihre Projekte. : )

    Liebe Grüße
    Tuba Ergün

  3. great post, very informative. I ponder why the opposite experts of this sector don’t realize this.
    You must continue your writing. I’m confident, you have a
    huge readers’ base already!
    Toller Beitrag, sehr informativ. Ich denke darüber nach, warum die gegenteiligen Experten dieses Sektors das nicht erkennen.
    Sie müssen weiter schreiben. Ich bin zuversichtlich, du hast eine
    riesige Leserbasis bereits!

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